CasE Study

Einführung einer hoch modernen IT-Landschaft

PROJEKT HERAUSFORDERUNG

Aufbau eines primären Weitverkehrsnetzes zur Anbindung von 7 Krankenhäusern im Ruhrgebiet der Knappschaft Bahn See an ein zentrales Rechenzentrum.

  • Bochum, Gelsenkirchen, Recklinghausen, Lünen, Kamen, Dortmund, Bottrop
  • Erhöhung der Bandbreiten (von 2Mbit/s) bei Bereitstellungen von Daten-, Sprach- und Videodiensten
  • Steigerung der Leitungsqualität
  • Redundanz in der Anbindung mit doppelter Wegführung
  • Kostensenkung zum bestehenden Standleitungsnetz

HÖHENTAUGLICHKEIT GARANTIERT!

Arbeitssicherheit ohne Kompromisse

Die COMPART-Techniker sind höhentauglich und speziell ausgebildet für das Arbeiten und Retten an hohen Arbeitsplätzen, Lehrgänge und deren Abschluss im Bereich "Benutzung von persönlichen Schutzausrüstungen zum Retten aus Höhen und Tiefen" gem. DGUV-Regeln 112-199 (ehem. BGR199), sowie die Teilnahme und Bescheinigung über arbeitsmedizinische Versorgungsuntersuchungen gem. UVV (VGB100) und nach Grundsatz G41 (Tätigkeiten mit Absturzgefahr) werden von COMPART sehr ernst genommen und sind für alle Techniker und Presales-Mitarbeiter zwingend vorgeschrieben.

Mit diesen Voraussetzungen und den Erfahrungen von weit über 3000 Richtfunk-Installationen werden die Antennen und Anlagen installiert, ausgerichtet und integriert.

Richtfunk bietet Krankenhausverband erhöhte Leistungen zu deutlich reduzierten Kosten

Zusammen mit Knappschaft IT Service GmbH - kurz KIT - als der zentrale IT-Dienstleister für die Krankenhäuser des Knappschaftskonzerns hat die COMPART IT-Solutions GmbH aus Lünen  das Projekt "Primärnetz auf Richtfunkbasis" umgesetzt. Die Knappschaft ist eine der großen Krankenversicherungen in Deutschland. Sie betreibt im Bundesgebiet eigene Krankenhäuser und ist an zahlreichen Krankenhausgesellschaften beteiligt.

"Der Krankenhausmarkt entwicklet sich hochdynamisch und stellt uns als zentralen IT-Dienstleister z.B. durch Fusionen oder Übernahmen vor deutlich erhöhte Herausforderungen", weiß Christian Bauer als Geschäftsführer des KIT, dass die Entwicklungen im Gesundheitswesen zunehmend mehr Leistungen von den IT-Verantwortlichen abfordern, ohne dabei die Budget-Zuweisungen zu erhöhen.

Durch den Zusammenschluss von sieben Krankenhäusern und die dadurch erfoderliche Reorganisation der IT-Strukturen, durch das Einrichten eines zentralen Rechenzentrums, war es erforderlich, die bestehende Ethernet Connect Standleitung mit einer Bandbreite von 2MBit/s erheblich zu erweitern.

TURN-KEY-SOLUTION BY COMPART

Im ersten Schritt prüften die Richtfunkexperten und Pre-Sales Consultants der COMPART im Rahmen einer Machbarkeitsstudie die Umsetzung eines maßgeschneiderten Richtfunk-Netzwerks, welches sich aufgrund der Krankenhausstandorte über das gesamte Ruhrgebiet spannen sollte.

Da eine Sichtverbindung ("Line-of-Sight") nicht zu allen Krankenhäusern gegeben war, wurde die Hauptzentrale der Knappschaft Bahn See - das Bomin-Haus in Bochum - als zentraler Netzwerkpunkt identifiziert. Zusätzlich wurde ein weiterer Umlenkpunkt auf dem RWE Gebäude in Essen und auf dem Rathaus von Lünen geplant.

Eine weitere wesentliche Aufgabe in einer Machbarkeitsstudie ist die Projektierung und Beschreibung jedes einzelnen Standorts. Dazu gehört Dachbeschaffenheit, Kabelführung, Blitzschutz, Mastbau, evtl. notwendige bauliche Veränderungen durch Dach- und Wanddurchbrüche.

Frequenzplanung und Antragsverfahren bei der Bundesnetzagentur

Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie sind die Grundlagen der Frequenzplanung. Jede einzelne Punkt-zu-Punkt-Verbindung wird dimensioniert und gem. aller notwendigen Leistungs- und Umfeld-Parameter berechnet.

Top-Bandbreite und Verfügbarkeit. Das Ziel ist die Realisierung einer möglichst hohen Bandbreite mit garantierten Verfügbarkeiten von 99,995%.

Die Ergebnisse definieren die Basis für das Antragsverfahren bei der Bundesnetzagentur. Berechnungen und Antragswesen ist Bestandteil der COMPART Turn-Key-Solution.

Einsatz eines Weltmarktführers: NEC iPasolink Technology

Das Richtfunknetz basiert auf der iPasolink-Technology von NEC, die auch im Telekommunikationsmarkt weltweit mit höchster Ausfallsicherheit eingesetzt wird.

Die Daten-, Sprach- und Videodienste werden von der Umlenkstation auf dem Bomin-Haus mit der NEC iPasolink 400 und einer Übertragunsgrate von 300 MBit/s zum Rechenzentrum in Bochum gelenkt.

Jedes Krankenhaus wird mit einer NEC iPasolink 400 bzw. 1000 mit einer Bandbreite von 150 MBit/s im Vollduplex-Verfahren an das Bomin-Haus angebunden.

Die Verfügbarkeit von 99,995% und einer mittleren Ausfallzeit (MTFB) von >63 Jahren unterstreicht die Robustheit der technischen Systeme.

Triple-Play-Services via Richtfunk

Über die Richtfunkstrecken ist der Austausch von Daten-, Sprach- und Videodiensten auf höchstem technischen Niveau möglich. Die Umsetzung von Quality-of-Services (QoS) und VLAN-Support über die gesamte Bandbreite wird ebenfalls bereitgestellt. Damit können sämtliche medzinische, administrative oder auch Patientendienste (VoIP, TV HD etc.) über dieses Richtfunknetzwerk dargestellt werden.

Alle Ziele erreicht!

"Wir wurden in jeder Phase des Projektes hochkompetent und zuverlässig von COMPART betreut," stellt KIT-Geschäftsführer Christian Bauer am Ende des Projektes fest.

"Sämtliche technische Vorgaben sind realisiert, die Wirtschaftlichkeitsziele sind übertroffen und wir können auf der Basis der Netzinfrastruktur weitere, mögliche Standorte in der Großregion Ruhrgebiet bis ins Sauerland oder Münsterland zukünftig sehr einfach einbinden."